Die Wolfshaut

DIE „WOLFSHAUT“ IST EIN SPANNENDER KRIMI, ZUGLEICH ÖSTERREICHS DÜSTERSTER PROVINZROMAN VOR THOMAS BERNHARD UND EINE PARABEL ÜBER SCHULD UND SÜHNE.

‹Schweigen› heißt das Dorf, in das sieben Jahre nach dem Krieg der Matrose Johann Unfreund zurück kommt. Er wird zur Unperson, weil er sich nicht in die Dorfgemeinschaft einfügen will. Merkwürdige Todesfälle ereignen sich in den frühen 50er Jahren im Dorf. Johann Unfreund interessiert sich für die mögliche Ursache: die Morde an einer Gruppe von Zwangsarbeitern, die gegen Ende des Krieges umgebracht worden waren und an die kein Dorfbewohner sich erinnern will. Angst macht sich breit. Das friedliche Bild des idyllischen Landlebens wird zunehmend brüchig. Das gemeinsame Verbrechen, von dem alle wissen, über das aber keiner spricht, schweißt die Dorfgemeinschaft gegen Fremde zusammen. Die Menschen glauben lieber an einen Wolf, der sein Unwesen treibe, als sich mit ihrer Schuld zu beschäftigen.

 

SCHAUSPIEL

DIE WOLFSHAUT

Eine Produktion und Inszenierung von Achim Lenz nach dem Roman von Hans Lebert

Mit: Jaap Achterberg, Marco Luca Castelli, Max Rüdlinger, Nikolaus Schmid, Lea Schmocker, Gian Rupf, Tonia Maria Zindel

Regie & Produktion: Achim Lenz

Ausstattung: Corinne Rusch

Dramaturgie: Ann-Marie Arioli, Matthias Frense

Regieassistenz: Gianina Flepp

Lichtgestaltung: Roger Stieger

Produktion: Balzer Produktionen

Koproduktion: Theater Chur, PRAIRIE Migros Kulturprozent, Ringlokschuppen Mülheim a.d.R., Schlachthaus Theater Bern

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